Mittwoch, 26. Dezember 2012

Selfmade Gitarrenbau

Ein Winterprojekt, was beendet war bevor der Winter begann!


Man(n) hat ein neues Hobby! 
Seit 2 Jahren Gitarre spielen lernen und zwar aus der absoluten Unwissenheit heraus. Einfach weil´s toll ist und ich mal wieder was für die Birne machen wollte. Quasi eine neue Fertigkeit erlernen. So "technisch" habe ich das erstmal gesehen. 

Allerdings kommt mit der Fertigkeit Saiten anzuschlagen und verschiedene Töne zu entlocken auch eine geballte Menge an musiktheoretischem Wissen dazu, was nicht der Plan war, aber ein zusätzliches neues Universum eröffnet. Aber das ist eine ganz andere Geschichte...

Was die Sache aber auch mit sich bringt, ist die Beschäftigung mit dem Equipment, nämlich akustische- und elektrische Gitarren. Auch hier kann (und wird) sich ein Universum öffnen. Und darum soll es heute gehen:

Mein Plan war es nämlich, eine Gitarre selbst zu bauen. Da aber "alles" selbst bauen (noch) eine Schnapsidee ist, sollte für die ersten Gehversuche ein Gitarrenbausatz her. So ein Ding müsste doch ausreichen um die Grundsätzlichkeiten des Gitarrenbau´s zu verstehen. 

Donnerstag, 13. Mai 2010

Geocaching - Nerd-Beschäftigung im besten Sinne!

Ich - und die Familie - haben endlich ein gemeinsames Hobby.
"Moderne Schatzsuche nach Geokoordinaten mit Hilfe eines GPS-fähigen Endgerätes".
Hört sich nerdig an, wird von vielen wahrscheinlich auch so gesehen, ist aber gar nicht so.

Wir jedenfalls sind dazu gekommen, weil wir eine Freizeitbeschäftigung gesucht haben, bei der man Bewegung, Natur, Laufen, Fahrrad, Spass, Spannung, Abenteuer und Familie verbinden kann. Hört sich ein bisschen nach doppelter Ü-Ei Überraschung an.

Zugegeben, es hat eine Weile gedauert, bis wir zum ersten Cache aufgebrochen sind - man benötigt ja auch gewisses Equipment. Die Anschaffung eines neuen Mobiltelefones hat hier die (Er)Lösung gebracht, denn darauf kann man eine sehr komfortable App betreiben, die Geocaching ermöglicht und vielseitig unterstützt.
Die Rede ist von GeOrg, was auf einem Android betriebenen HTC Desire Gold wert ist.

Da man auch Daten braucht, die man suchen kann, ist auch die Anmeldung bei einer Themen-Plattform ratsam. Hier kommt man an geocaching.com nicht vorbei. Gegen ein jährliches Endgeld von rund 24 $, kann man sich die Daten in bestimmten Formaten runterladen, was die Handhabung erheblich vereinfacht.
GeOrg kann bestens mit GPX-Dateien umgehen. Außerdem gibts einige weitere Features, die ganz hilfreich sind.
Die Plattform selbst strotzt nicht gerade vor Bedienfreundlichkeit und Übersichtlichkeit, aber nach und nach erschließt sich alles und man kommt gut klar.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass es auch eine "offene" Geocaching Plattform namens opencache.de gibt. Prinzipiell unterstütze ich OpenSource Projekte, aber leider ist die Cache-Datenbank nicht besonders vollständig.

Neulich war's dann soweit und wir sind zur ersten Schatzsuche gestartet. Super Abenteuer mit Flussüberquerung, spannend für die Kinder. Mutti hat dann den Fund für sich beansprucht, weil sie sich vorgedrängelt hat.
Inzwischen haben wir schon 8 Caches gefunden und jeder ist mal zum Zuge gekommen. Bis jetzt erstmal relativ einfache "Traditionals", aber die Lust auf höhere Schwierigkeiten und den ersten selbst versteckten Cache ist hoch.

Um das loggen zu vereinfachen und zu individualisieren haben wir einen Stempel entworfen, den wir jetzt nach jedem Fund ist Logbuch drücken.

Zusammenfassend kann man sagen, das wir ein nettes Hobby 2010 gefunden haben. Mal sehen, wo uns unsere neue Leidenschaft noch hin verschlägt. Cachespots gibts schließlich weltweit.

Samstag, 30. Januar 2010

meine Web 2.0 Zentrale - meisterdinge.de

Wow, Kreativausbruch!!!

Habe meine Webseite 'meisterdinge.de' heute grundsaniert und runderneuert. Das Schätzchen ist ein wenig in die Jahre gekommen. Ich sach nur Web 1.0, vielleicht sogar 0.5!

Da man ja heutzutage seinen Content auf verschiedene soziale Plattformen auslagert und durch soziale Netze verbindet, habe ich die Seite quasi als Zentrale meiner sozialen Identität angelegt. 
Man kann tatsächlich nur von einer Seite sprechen, da es keinerlei Unterseiten, Rubriken, Verzeichnisse oder Contents in der xten Navigationshierarchie gibt. 
'N zweidimensionaler One-Pager der auf alle klassisch gelernten Contentbereiche verlinkt, aber eben nur außerhalb der Webpräsenz.

Das ganze verfolgt natürlich nur ein Ziel. Nämlich zu lernen, bzw. am eigenen Leib zu erfahren, was alles zum Web 2.0 dazugehört und wie man damit umgeht. So 'ne Art Selbstversuch, bevor man das Ganze ins Business übertragen und da professionell einsetzen kann.
Da eine mediale Revolution im Gange ist, ist es auch Zeit, sich mit dem Medium weiterzuentwickeln.




Sonntag, 17. Januar 2010

meine LINUX Bestenliste

LINUX-Lieblinge:
  • Kubuntu 9.10 / KDE 4.3.2 (Distribution)
  • Firefox 3.5.7 (Browser)
  • Evolution 2.28 (E-Mail, Groupware)
  • Dolphin 1.3 (Datei-Explorer)
  • KeePassX 0.4.1 (Passwortverwaltung)
  • GIMP (Image Editor)
  • OpenOffice (Office Suite)
  • GwenView (Picture Viewer)
  • Rhythmbox (Audio Programm)
  • Agregator (RSS Reader)
  • QuantaPlus (Web-Entwicklungs-Tool)
  •  als social media tools nutze ich übrigens Choqok als Desktop-Programm bzw. Yoono als Firefox-PlugIn
Diese Liste lebt und wird sich schon aufgrund der Vielfältigkeit von LINUX-Programmen und des damit verbundenen Spieltriebs erweitern bzw. verändern.

Nachtrag 26.12. 2012:Das Linux-Ding habe ich seit 2 Jahren an den Nagel gehängt. Einfach zu viel Fummelei.Microsoft hat mit dem 7ner-Windows wieder ein konkurrenzfähiges System auf dem Markt.


meine LINUX Story

Seit ca. 1/2 Jahr bin ich glühender Verehrer von Linux!
Grund: kein Bock mehr auf diese Microsoft Lizenzkosten-Kacke, blue Screen-Desaster und Viren-Gefahr.

Zum Anfang muss man nur etwas mutig sein, und eine neue Partition mit Linux auf die Kiste ziehen (in meinem Fall ein Dell Inspiron 1525 - Notebook).
Da ich zu Beginn nicht so mutig war, habe ich mich erstmal quer durch Web gelesen, diverse Zeitschriften gekauft und sogar einen Bildungsurlaub "LINUX für Anfänger" über die VHS gemacht. Es war mir Ernst!

Aber dann - CD rein (gibt's fast in jedem LINUX-Heft), Installation gestartet und fertig war die Laube. Ist der Hammer, wie einfach und ausgereift LINUX inzwischen ist. Nix mehr zu merken von Nerd-Fummel-System.

Das Beste, und gleichzeitig auch das Schwierigste, ist die Vielfalt der Distributionen und Programme. Wofür soll man sich entscheiden?
Ich habe mich zum Start für die Brot und Butter - Lösung entschieden: Ubuntu 9.04 mit Gnome Desktop. Stabil, einfach, tausenfach erprobt.

Da LINUX einem das ausprobieren sehr einfach macht, bin ich inzwischen bei Kubuntu 9.10 mit der schicken, neuen KDE4 Oberfläche angelangt. Das es aber noch andere "hübsche Töchter" gibt, wird das sicher nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Der zweite Riesenvorteil von LINUX sind die freien Programme, die, bis auf einige Profi-Software-Suiten, den Windows-Programmen in nichts nachstehen. Das gilt sicher auch für die meisten Mac-Sachen.
MS-Office wird z.B. komplett durch OpenOffice abgedeckt. Outlook-Ersatz ist bei mir Evolution. Der LINUX-Dateibrowser Dolphin hängt den Explorer meilenweit ab. Pictureviewer, Audio- und Video-Programme sind mehrfach schon dabei. GIMP als Photoshop Ersatz ist zwar "anders" und erstmal gewöhnungsbedürftig, aber nach 1-2 Stunden rumprobieren hat man's drauf. Hier verbergen sich sogar einige sehr nützliche Features, die ich so noch nicht kannte. OK, einige fehlen auch!

Jetzt nach ca. 6 Monaten nutze ich die Windows Partition fast gar nicht mehr. Nur noch für iTunes muss ich da hin und es nervt ungemein. Das heißt, ich muss mir dafür noch 'ne Lösung einfallen lassen (Alternative zum iTunes Store).