Seit ca. 1/2 Jahr bin ich glühender Verehrer von Linux!
Grund: kein Bock mehr auf diese Microsoft Lizenzkosten-Kacke, blue Screen-Desaster und Viren-Gefahr.
Zum Anfang muss man nur etwas mutig sein, und eine neue Partition mit Linux auf die Kiste ziehen (in meinem Fall ein Dell Inspiron 1525 - Notebook).
Da ich zu Beginn nicht so mutig war, habe ich mich erstmal quer durch Web gelesen, diverse Zeitschriften gekauft und sogar einen Bildungsurlaub "LINUX für Anfänger" über die VHS gemacht. Es war mir Ernst!
Aber dann - CD rein (gibt's fast in jedem LINUX-Heft), Installation gestartet und fertig war die Laube. Ist der Hammer, wie einfach und ausgereift LINUX inzwischen ist. Nix mehr zu merken von Nerd-Fummel-System.
Das Beste, und gleichzeitig auch das Schwierigste, ist die Vielfalt der Distributionen und Programme. Wofür soll man sich entscheiden?
Ich habe mich zum Start für die Brot und Butter - Lösung entschieden: Ubuntu 9.04 mit Gnome Desktop. Stabil, einfach, tausenfach erprobt.
Da LINUX einem das ausprobieren sehr einfach macht, bin ich inzwischen bei Kubuntu 9.10 mit der schicken, neuen KDE4 Oberfläche angelangt. Das es aber noch andere "hübsche Töchter" gibt, wird das sicher nicht das Ende der Fahnenstange sein.
Der zweite Riesenvorteil von LINUX sind die freien Programme, die, bis auf einige Profi-Software-Suiten, den Windows-Programmen in nichts nachstehen. Das gilt sicher auch für die meisten Mac-Sachen.
MS-Office wird z.B. komplett durch OpenOffice abgedeckt. Outlook-Ersatz ist bei mir Evolution. Der LINUX-Dateibrowser Dolphin hängt den Explorer meilenweit ab. Pictureviewer, Audio- und Video-Programme sind mehrfach schon dabei. GIMP als Photoshop Ersatz ist zwar "anders" und erstmal gewöhnungsbedürftig, aber nach 1-2 Stunden rumprobieren hat man's drauf. Hier verbergen sich sogar einige sehr nützliche Features, die ich so noch nicht kannte. OK, einige fehlen auch!
Jetzt nach ca. 6 Monaten nutze ich die Windows Partition fast gar nicht mehr. Nur noch für iTunes muss ich da hin und es nervt ungemein. Das heißt, ich muss mir dafür noch 'ne Lösung einfallen lassen (Alternative zum iTunes Store).